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- Alexander-Technik (4)
- Gefühle (6)
- Grundsätzliches (3)
- Kommunikation (6)
- Seminar-Nachwirkungen (5)
- Veränderung (4)
- 14.11.2011: Seminar "Komm auf den Punkt!" am 12.11.11
- 3.10.2011: Gefühle in Bewegung (6): Gefühle zulassen, ohne sich mitreißen zu lassen
- 2.10.2011: Gefühle in Bewegung (5): Gefühle sind Muskelarbeit
- 30.9.2011: Gefühle in Bewegung (4): Warum Bewegung für unsere Gefühle gut ist
- 29.9.2011: Gefühle in Bewegung (3): Wozu der Schmerz?
- 28.9.2011: Gefühle in Bewegung (2): Wie sind Gefühle?
- 26.9.2011: Gefühle in Bewegung (1): Nicht ganz so einfach
- 15.7.2011: Kommunikation auf Augenhöhe
- 3.7.2011: Verändern beginnt mit Nicht-Verändern
- 23.6.2011: Merkst du noch was?
Sich zuhören
12.6.2011 von Guido Ingendaay.
Wann haben Sie sich das letzte Mal zugehört? Was, das tun Sie schon? Sind Sie sicher? Sich zuhören, bedeutet, die Worte so hören, als spräche sie eine andere Person, als wüssten Sie nicht, wie es sich von innen anfühlt, diese Worte zu sprechen.
Stellen Sie sich doch um des Experimentes willen vor, was Sie von einem Menschen denken würden, der die Worte und Sätze spricht, die Sie gerade sprechen. Dann bekommen Sie einen Eindruck davon, wie vieldeutig das ist, was Sie sagen. Sie werden merken, dass Ihr Gegenüber es gar nicht so leicht hat, Sie zu verstehen - denn er muss ohne das innere Begleitgefühl auskommen, zu dem Sie Zugang haben und das Ihnen so oft den trügerischen Eindruck vermittelt, Sie drückten sich klar aus.
Wenn Sie sich nun gut zugehört haben, dann werden Sie feststellen, dass Sie das ein oder andere nicht sagen, was Sie denken und fühlen. (Das ist in Ordnung, ich bin durchaus nicht für schonungslose Offenheit.) Die Frage ist aber: Haben wenigstens Sie selbst das Gedachte und Gefühlte, aber Nicht-Ausgedrückte richtig gehört? Also so gehört, als spräche es ein anderer. Was für einer Person begegnen Sie dann, wenn Sie Ihren Gedanken und Gefühlen zuhören?
Es kann schwierig sein, auszusprechen, was man denkt. Wenn Sie es verstehen, sich selbst besser zuzuhören, werden Sie es künftig leichter finden. Denn einen Zuhörer haben Sie dann schon.
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Seminar “Leichter gehen, stehen, sitzen”, 29.05.11
29.5.2011 von Guido Ingendaay.
Wir bewegen uns den ganzen Tag, aber wie eigentlich? Wissen wir, wie wir uns bewegen? Oder verlassen wir uns einfach darauf, dass es so, wie es ist, gut ist? - Wenn Sie anfangen, einen Blick hinter die Kulisse der Selbstverständlichkeit zu werfen, werden Sie Erstaunliches entdecken.
Erstens: Sie bewegen sich so, wie Sie es sich im jeweiligen Moment vornehmen. Der Körper “hört” auf Ihre Gedanken, Ideen und Befehle. Und zweitens: Vieles davon, was Sie Ihrem Körper mit auf den Weg geben, ist nicht durchdacht, sondern folgt allgemein gängigen, aber recht ineffektiven Ideen von Bewegung und Handlungsgestaltung.
Ein Beispiel: Sie merken, dass Sie beim Schreiben am PC zusammengesunken dasitzen und fühlen sich verspannt. Sie strecken den Oberkörper durch und recken sich in eine “aufrechte” Position, die Sie dann ein paar Sekunden zu “halten” versuchen. Nach ein paar Minuten wandert Ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Bildschirm und im Hintergrund nehmen Sie noch wahr, dass Sie den Kampf um die aufrechte Position gegen die Schwerkraft verlieren werden. Ein schlechtes Gewissen macht sich breit: “Ich sollte mal mehr Sport machen…”
Wie seltsam, dass Menschen nicht aufhören sich zu korrigieren, auch wenn diese Korrekturen offensichtlich nicht funktionieren. Was ist die Alternative? Drücken Sie nicht das Becken gegen das Gewicht des zusammengesackten Rumpfes nach oben, sondern lassen Sie den Kopf durch sein dynamisches Verhältnis zur Wirbelsäule den Oberkörper in die Aufrichtung führen. Das ist viel einfacher und lässt sich - unter fachkundiger Anleitung - lernen.
Daher meine Empfehlung: Verzichten Sie auf “Korrekturen”, die nicht funktionieren. Sie dienen meistens nur der Selbstbeschwichtigung: “Wenigstens gebe ich mir Mühe…” Und auch wenn Sie noch keine Alternativen kennen, so ist es doch schon ein Gewinn, sich von der Untauglichkeit vertrauter Vorgehensweisen zu überzeugen. Jeder neue Weg beginnt mit dem Verlassen des alten.
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Ich weiß so viel und tu so wenig
27.5.2011 von Guido Ingendaay.
Eine häufige Klage veränderungswilliger Menschen lautet ungefähr so: “Da habe ich schon so viel gelernt und weiß so viel, und doch kann ich so wenig umsetzen. Irgendwie scheine ich nie das zu erreichen, was ich eigentlich will. Und dabei habe ich schon so viele Bücher gelesen…”
Wissen allein macht noch kein Handeln. Das ist eine allseits beobachtbare Tatsache. Die Menschen wissen beispielsweise, dass zwei Tüten Chips bei wenig Bewegung nicht gerade gesund sind - und landen trotzdem immer wieder auf der Couch. Auf dem Weg vom Wissen zum Handeln gibt es zahlreiche Stolpersteine, und einer davon ist die verbreitete Neigung, abstraktes Wissen für ausreichend für Verhaltensänderung zu halten.
Ohne direkte persönliche Erfahrung kann keine Veränderung gelingen. Sich aber darauf einzulassen, ist häufig so schwer. Nicht weil es in sich schwer wäre, sondern weil wir es für schwer halten. Wir ahnen, dass der lebendige Strom der Erfahrung unsere Gefühle, Haltungen und Einstellungen stärker verändern könnte, als uns lieb ist. Veränderung ja, aber bitte nicht zu viel davon! Es ist diese diffuse Angst vor der Wucht neuer Erfahrungen, mit der jeder Veränderungswillige rechnen muss.
Wenn Sie also mal wieder über sich den Kopf schütteln, wenn Sie nicht das tun, was Sie nach Ihrem aktuellen Wissensstand von sich erwarten, dann schenken Sie sich etwas Bedenkzeit: “Welche Erfahrung ist es, die ich fürchte? Wie wäre es, wenn ich mich dennoch mal darauf einließe?” Und wenn Sie dann etwas Bereitschaft spüren, dann führen Sie sich freundlich, aber bestimmt über die Grenzen des Vertrauten hinweg in eine neue Erfahrung.
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Seminar “Klären statt kämpfen - Konfliktlösung im Berufsalltag”, 17.05.11
17.5.2011 von Guido Ingendaay.
Wie kommt es, dass trotz manch guter Vorsätze das Miteinander im beruflichen Alltag immer wieder schwierig wird? Ein Grund liegt darin, dass viele Menschen sich solche Mühe geben, “unkompliziert” zu sein, keine Umstände zu machen, den lieben Frieden zu wahren und Störungen nicht anzusprechen. Solche Angst im Kleinen führt aber dazu, dass sich Unmut ansammelt wie die Regentropfen in der Tonne - bis die Tonne eines Tages voll ist und überläuft. Wenn Unstimmigkeiten sich noch nicht zu handfesten Gegensätzen ausgewachsen haben, können sie relativ leicht angesprochen und geklärt werden. Dazu bedarf es eines gewissen Mutes - der Bereitschaft, sich dem anderen zuzumuten. Die Angst führt in die Eskalation, der Mut in die Lösung.
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Was brauche ich?
5.5.2011 von Guido Ingendaay.
Die Frage nach unseren Bedürfnissen lenkt die Aufmerksamkeit auf die eigene Person. Für manche ist diese Perspektive ungewohnt, weil sie sich anderen Menschen, bestimmten Werten oder Idealen verpflichtet fühlen und sich die Frage nach eigenen Bedürfnissen nur in engen Grenzen gestatten.
„Was erwartet man von mir?“
„Was wollen andere von mir?“
„Was ist richtig?“
„Was sollte ich tun?“
Diese Fragen lenken die Aufmerksamkeit auf die Wünsche und Interessen anderer, auf Normen oder Wertvorstellungen, die in gewisser Weise unabhängig von mir selbst existieren. Die Frage „Was brauche ich?“ hingegen führt mich zu mir selbst zurück und lädt zu sorgfältigerer Selbstwahrnehmung ein. Die Frage nach den Bedürfnissen ist dann auch eine gute Vorbereitung auf die Frage nach den eigenen Zielen: „Was will ich in dieser Situation erreichen? Wo will ich hin?“
Wer für sich selbst Verantwortung übernehmen will, braucht Kenntnis der eigenen Bedürfnisse. Gewiss spielen die Interessen und Bedürfnisse anderer Menschen sowie bestimmte Werte und Normen auch eine Rolle bei der Wahl unserer persönlichen Ziele, aber ohne den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen laufen wir Gefahr, unsere „Zielsicherheit“ zu verlieren.
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Bitte nicht beeindrucken!
26.4.2011 von Guido Ingendaay.
In Büchern und Artikeln über Körpersprache wird gerne auf die Wichtigkeit des ersten Eindrucks verwiesen. “Die ersten Momente entscheiden über Ihren Auftritt!” heißt es da. Und gemeint ist: “Wenn Sie den ersten Eindruck vermasseln, ist es aus.”
Ich möchte hier Entwarnung geben. Es mag zwar Situationen geben, in denen es nur eine einzige Chance gibt, andere Menschen zu überzeugen, z. B. Vorstellungsgespräche. Für alle anderen Situationen aber gilt: Der erste Eindruck ist zwar wichtig, aber nicht etwa deswegen, weil er unverrückbar das Urteil prägt, sondern weil er einen Referenzwert darstellt. Denn Menschen ändern ihre Meinung über andere Menschen im Umgang miteinander. Spätere Eindrücke können den ersten Eindruck bestätigen, relativieren oder in sein Gegenteil verkehren.
Der Schein trügt - und der erste Eindruck eben oft auch. Gehen Sie also gelassen mit dem ersten Eindruck um. Versuchen Sie nicht, einen besonderen ersten Eindruck auf Ihren Gesprächspartner zu machen. Er könnte sonst, wenn er sie später besser kennenlernt, von Ihnen enttäuscht sein.
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Seminar “Bühne frei für mich”, 16.04.2011
18.4.2011 von Guido Ingendaay.
Jeder steht einmal auf der Bühne, sei es im Beruf bei Teambesprechungen, Präsentationen oder Diskussionen oder privat beim Vorlesen oder in Gesprächen. So reizvoll und spannend solche Situationen auch sind, sie können auch Angst machen und den Auftretenden zur Flucht oder zur “Selbst-Maskerade” verleiten.
Wie kann ich meine Botschaften klar und ansprechend formulieren? Wie bewege ich mich, wenn ich auftrete, wie bin ich präsent? Und wie kann ich einen guten, lebendigen Kontakt zu meinen Zuhörern und Zuschauern herstellen, sie berühren, bewegen, überzeugen? Und dann die Frage aller Fragen: Wie gehe ich mit Aufregung und Nervosität um?
Es ist gut, Techniken und Strategien zu kennen, doch der erste und wichtigste Schritt ist, die Gegenwart so anzunehmen, wie sie ist. Ja, ich bin aufgeregt. Ja, es verunsichert mich, dass ich nicht weiß, was die anderen von mir denken. Alles andere kommt danach. Und dann kann es richtig gut werden.
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Lesen Sie die Gebrauchsanleitung!
17.4.2011 von Guido Ingendaay.
Gehören Sie zu den begeisterten Intuitiv-Nutzern? Sie haben sich zum Beispiel einen neuen CD-Spieler gekauft. Zuhause angekommen, packen Sie das gewichtige Stück aus und fangen gleich an, die Kabel überall dort reinzustecken, wo es passt. Und siehe da, Sie können das Gerät einschalten, es leuchtet und gibt Lebenszeichen von sich! Sofort wollen Sie eine CD abspielen, aber hier klappt irgendetwas nicht. Genauer gesagt, Sie hören keine Musik, nur ein seltsam verdruckstes Brummen, so eine Art Klangverweigerung.
Echte Intuitiv-Nutzer hören jetzt nicht mit Versuch und Irrtum auf. Ihr Kampf hat gerade erst begonnen. Lieber verzichten sie auf die volle Nutzung aller Funktionen, als sich der demütigenden Lektüre der Gebrauchsanleitung zu unterwerfen. Erst Jahre später werfen sie beim Ausmisten vielleicht einen neugierigen Blick in die vergilbte Gebrauchsanleitung, um dann erstaunt festzustellen: “Ich hätte ja …”
Was ist der Mensch? Eine komplizierte Maschine? Ein Computer? Oder ein rätselhaftes Wesen mit unergründlichen Betriebsgeheimnissen? Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Der Traum von der totalen Kontrolle führt zu unmenschlicher Konditionierung, zur Vergegenständlichung des Lebendigen. Doch auch das Vertrauen auf eine sich selbst ordnende und selbstheilende Natur hat etwas Problematisches, und zwar dann, wenn es der Mensch versäumt, sich seines eigenen Störpotenzials bewusst zu sein.
Die Natur ist von selbst aktiv. Erwachsene müssen Kindern nicht das Spielen lehren, und der Drang, vitale Bedürfnisse zu befriedigen, braucht keinen künstlichen Anschub. Doch der Mensch hat die Freiheit, den Fluss der natürlichen Kräfte zu stören. Und gerade hier kommt selbstverantwortliches Lernen ins Spiel. Der Mensch braucht Bewusstsein von sich selbst und er braucht die Fähigkeit, mit sich auf förderliche Weise umzugehen. Er muss sich gewissermaßen selbst eine Gebrauchsanleitung schreiben - und lernen, sich danach zu richten.
Nehmen Sie zum Beispiel den Atem. Die Atmung brauchen Sie nicht lernen, das Atmen allerdings schon. Denken Sie an den Gebrauch, den Sie von Ihren motorischen Potenzialen machen. Oder an den Gebrauch, die Sie von Ihrem Denken, Ihrer sensorischen Sensibililtät oder Ihrer emotionalen Vitalität machen. Ein Potenzial zu haben und es recht zu gebrauchen, ist nicht dasselbe. Den stimmigen und effizienten Gebrauch unserer natürlichen Potenzialen können wir weder den Strategen der totalen Selbstkontrolle noch den ungelernten Intuitiv-Nutzern überlassen.
Daher meine Bitte: lesen Sie Gebrauchsanleitungen. Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Lernen Sie! Und dann schreiben Sie sich mit der Zeit Ihre Anleitungen selbst.
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Nicht ganz normal
13.4.2011 von Guido Ingendaay.
Wenn Sie sich darauf einlassen, etwas an Ihrem Denken und Handeln zu verändern, dann werden Sie etwas an sich erleben, was Sie vorher noch nicht erlebt haben. Dann aber kann es sein, dass Sie das Gefühl bekommen, nicht mehr ganz normal zu sein.
Wenn beispielsweise eine Person, die sich bislang schwer getan hat, eine eigene Meinung zu vertreten, offener über ihre Ansichten spricht, dann fühlt sie sich möglicherweise “arrogant” oder “egozentrisch”. Und es taucht das Gefühl auf: “Das ist komisch, das ist nicht normal!”
Aber was ist eigentlich normal?
Normalität - ist das die Summe dessen, was die Mehrheit der Menschen tun? Oder was die Mehrheit der Menschen erwarten? Erwartungsnormalität und Handlungsnormalität sind zwei recht verschiedene Größen. Dass eine Mehrheit ein bestimmtes Denken, Fühlen oder Verhalten wünscht und befürwortet, bedeutet nicht, dass diese Mehrheit diesen Ansprüchen im Leben tatsächlich genügt.
So ist das zum Beispiel mit der freien Meinungsäußerung. Hier klaffen Erwartung und Handlung weit auseinander. Wir leben in einer Gesellschaft, die freie Meinungsäußerung zwar mehrheitlich propagiert, aber praktiziert sie sie auch? Ich habe da meine Zweifel. Im Wirtschaftsleben ist es beispielsweise recht üblich, freie Meinungsäußerung zu sanktionieren. Und jeder weiß, wie unwillkommen eine offene Aussprache im Privatleben sein kann. Freie Meinungsäußerung? Gerne, aber bitte beachten Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
“Die anderen können doch auch sagen, was sie wollen. Und ich habe Angst, meine Meinung sagen - das ist doch nicht normal! ”
Doch, das ist es vermutlich. Und es ist relativ normal, Angst zu empfinden, wenn man von der vermeintlich herrschenden Meinung abweicht, weil dieses Abweichen zwar prinzipiell gelobt, aber in Wirklichkeit vermieden wird.
Normalität ist ein Gespenst, das sich bei genauem Hinsehen in nichts auflöst. Wenn Sie sich also das nächste Mal nicht ganz normal fühlen, erschrecken Sie nicht. Fragen Sie sich, wieviele Sie kennen, die das, was Sie von sich erwarten, tatsächlich tun. Die Chancen stehen recht gut, dass Sie überraschende Antworten finden.
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Seminar “Gute Kommunikation im Berufsalltag”, 09.04.2011
9.4.2011 von Guido Ingendaay.
Wer den Mund aufmacht, riskiert Missverständnisse. Wer still ist, ebenso. Deswegen lohnt sich zu fragen: Wie kann ich ein guter Zuhörer sein, also jemand, der sich für das Gemeinte hinter dem Gesagten interessiert? Und was brauche ich, um mich klar, beziehungsfreundlich und wirkungsvoll mitzuteilen? Und dann konkret im beruflichen Alltag: Wie kann ich mit schwierigen Kunden oder einer anspruchsvollen Chefin umgehen? Wie kann ich mutig meinen Standpunkt behaupten, wenn ich die Dinge anders sehe?
“Komm auf den Punkt!” hieß es in der Seminarausschreibung. Ironischerweise führte dieses Motto zu einem Missverständnis. Einige nahmen an, dass es bloß einen Punkt gebe, auf den zu kommen ist. Im Seminar zeigte sich: In Wirklichkeit gibt es mehrere.
Denn in der Kommunikation geht nicht nur um die Sache, sondern auch um Beziehungen - um mich und dich, um uns und unseren Blick auf die Sache. Es geht um das, was ist, und um das, was sein soll. Sie sehen: Kommunikation ist ein Spiel mit vielen Punkten.
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